In diesem Jahr werden wir am SGR an der schulpastoralen Aktion „GEBETOMAT“ des Erzbistums Köln teilnehmen.

In diesem Zusammenhang stellen wir in dem Zeitraum vom 19. 09.  bis zum 7.10. 2016 im Foyer den GEBETOMATEN des Berliner Künstlers Dr. Oliver Sturm auf. Dieser GEBETOMAT ähnelt einem Passbild-Automaten und stellt mit seinen 0,8 Quadratmetern die vielleicht kleinste Form eines spirituellen Raums dar, in dem der Besucher „auf Knopfdruck“ Gebete abrufen kann.

Locker, flockig, wie diese Einleitung begann an einem schönen und frühen Montagmorgen unsere dreitägige Besinnungsfahrt. Pünktlich wie immer stiegen wir, einige Schülerinnen und Schüler aus der Stufe 9 in Begleitung des humorvollen Herrn Cholewa und der freundlichen Frau Ecke, in den Bus in Richtung Steinbachtalsperre. Nach der flotten Fahrt von nur 20 Minuten erreichten wir alle sicher und voller Tatendrang die „Jugendbildungsstätte Steinbachtalsperre“, welche von dem Erzbistum Köln unterstützt wird. Dort lernten wir die nette Inhaberin und unseren Gedicht- und Filmeliebenden Programmleiter Hajo kennen.

Die Tage persönlicher Orientierung fanden in diesem Schuljahr vom 25.-27. Januar 2016 statt. 21 Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 ließen sich dieses Mal dafür begeistern und fuhren mit den Begleitlehrern Kristina Ecke und Sebastian Cholewa zur Steinbachtalsperre.

Die "Tage persönlicher Orientierung" richten sich an alle interessierten Schülerinnen und Schüler der Stufe 9. D.h. neben Schülern, die den Religionsunterricht besuchen, dürfen ebenfalls auch Schüler, die Philosophie belegt haben, teilnehmen. 

Auch im kommenden Schuljahr werden die Tage persönlicher Orientierung wieder im Januar stattfinden.

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 12 des Städtischen Gymnasiums Rheinbach im befruchtenden Diskurs mit PROF. DR. THEOL. MICHAEL ROTH

"Why be moral?" Unter dieser Fragestellung kann man das Autorengespräch am 2. April 2014 zwischen MICHAEL ROTH und den Schülerinnen und Schülern des Grundkurses 1 Evangelische Religionslehre unter der Leitung von ELKE WINDRATH zusammenfassen.

Schon der einleitende Vergleich von ARTHUR SCHOPENHAUERS und MICHAEL ROTHs Positionen zum Theorem der Willensfreiheit öffnete den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Blick dafür, dass in den anderthalb Stunden nicht das folgen würde, was allgemein von einem Theologen erwartet wird − eine Erfahrung, die die Schülerinnen und Schüler bereits während der Erarbeitung der Ganzschrift „Willensfreiheit? Ein theologischer Essay zu Schuld und Sünde, Selbstgerechtigkeit und Skeptischer Ethik" machen konnten: kein erhobener Zeigefinger à la Lehrer Lämpel, keine Klage über den gegenwärtig angeblich grassierenden Wertefall, kein behäbiger alter Mann mit Brille und Bart.

 

Ansgar Puff, Weihbischof im Erzbistum Köln, folgte der Einladung zweier Grundkurse der Jahrgangsstufe 11 und besuchte die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Religionsunterrichts. Auf der Grundlage der im Unterricht behandelten Inhalte befragten die Schüler den Weihbischof zu verschiedenen Themen: Einerseits spielten persönliche Fragen wie die nach Hobbys, der Lebensform eines Bischofs und möglichen Zweifeln am Glauben eine Rolle. Andererseits ging es auch um grundsätzliche Positionen. Fragen wie: „Wie kann die Kirche in Zukunft wieder attraktiver für Jugendliche werden?" , „Was hat der christliche Glaube der Gesellschaft noch zu sagen?", „Wird sich die Kirche unter Papst Franziskus verändern?" und „Wie kann man trotz einiger Skandale in der Kirche immer noch das Gute sehen?" wurden von Weihbischof Puff kompetent, überzeugend und vor allem glaubwürdig beantwortet.

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