Der Zwölftklässler Jan Mosblech belegt den 1. Platz im Börsenspiel 2016, Merlin Olpen gewinnt Experimentierkasten bei „PiA – Physik im Advent 2016“.

Stolz brachten drei Schüler des Städtischen Gymnasiums Rheinbach herausragende Preise aus dem RheinEnergieSTADION in Köln, wo die Preisverleihung des diesjährigen Börsenspiels 2016 der Kreissparkasse Köln stattfand, mit nach Hause. Sie konnten sich in der Wertungsgruppe Sekundarstufe II erfolgreich durchsetzen. Jan Mosblech belegte den 1. Platz, gefolgt von Lina Gerst, welche den 10. Platz erreichte, und Jonas Timpe platzierte sich auf dem 14. Platz. Neben einer Urkunde erhielt Jan ein iPad und darüber hinaus darf sich die Jahrgangsstufe 12 des SGR mitfreuen, denn ein DJ wird auf Jans Abiturfeier musikalisch kräftig einheizen.

Gespannt beobachten Schüler und Lehrer des Städtischen Gymnasiums Rheinbach in der Turnhalle, wie sich bewunderungswerte, fahrtüchtige Konstruktionen wie von unsichtbarer Hand gelenkt in Bewegung setzen und erhebliche Wegstrecken zurücklegen, als der klassenübergreifende Wettbewerb des diesjährigen Mausefallenautorennens der Jahrgangsstufe 8 stattfindet.

Die Schüler hatten im Laufe des ersten Schulhalbjahres alleine oder in Kleingruppen je ein Mausefallenauto gebaut. Das zu verwendende Material war dabei freigestellt. Einzige Regel: Der Antrieb des Autos darf ausschließlich durch eine handelsübliche Mausefalle erfolgen. Ziel ist das Erreichen einer möglichst großen Weite, die Geschwindigkeit spielt für den Sieg keine Rolle.

Den Hintergrund für diesen ungewöhnlichen Wettbewerb beschreibt der Lehrplan des Faches Physik der Schule. Dieser sieht für die Klassen 8 das Inhaltsfeld Mechanik vor, dessen Themen in einem Rahmenkontext bearbeitet werden.

Von Can Schorn, 9D

Am Dienstag, den 13. Dezember 2016 unternahmen wir, die Klasse 9D, im Rahmen des Physikunterrichtes mit Frau Dr. Breitbach eine Exkursion in das Schülerlabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR_School_Lab).

Wir fuhren zum regulären Unterrichtsbeginn um 07:45 Uhr mit zwei kleineren Reisebussen nach Köln-Porz, dem Stadtteil, in welchem das DLR gelegen war. Das DLR befand sich in der Nähe des Köln-Bonner Flughafens, welcher dafür bekannt ist, die einzige Landebahn für Spaceshuttles in Deutschland, an der zusätzlich eine Raumfahrtabteilung angeschlossen ist, zu besitzen. Dies ist der militärische Bereich des Flughafens, der zusätzlich Politikern zum Reisen zur Verfügung steht. Um ca. 9:00 Uhr erreichten wir unser Ziel.

Heute wäre eigentlich ein kurzer Tag gewesen – nur 5 Stunden. Allerdings waren wir schon um 9:10 Uhr nicht mehr in der Schule. Wir waren früher aus dem Unterricht gelassen worden, um dann mit Frau Dr. Breitbach zur Fachhochschule Rheinbach zu laufen. Dorthin ging nämlich die heutige Exkursion.Zuerst gab es eine kleine Einführung von zwei Lehrerinnen dort, dann gab es für jeden einen Laborkittel, und, falls die Hose nicht bis über die Schuhe reichte, eine zum Drüberziehen. Das Thema war nämlich flüssiger Stickstoff. Wenn man das berührt (einige Sekunden reichen schon) ist das betreffende Körperteil schockgefrostet und nicht mehr zu gebrauchen (was glücklicherweise niemandem passierte). Denn damit Stickstoff flüssig ist, muss er eine Temperatur von rund -196° Celsius haben!

Montag, 18. Januar 2016, 7:30 Uhr. Normalerweise haben wir heute Langtag. Diesmal fahren wir allerdings nach Aachen. Genauer gesagt, zu Lumileds, einer erst kürzlich von Philips abgespaltenen Firma. Unsere Physiklehrerin, Frau Dr. Breitbach, hat die Exkursion organisiert, bei der wir dann eine Menge über LEDs und Autoscheinwerfer lernen werden.

Nach unserer Ankunft wurde uns erst einmal die Geschichte von Lumileds beschrieben.

Lumileds entwickelt und produziert LEDs (Licht Emittierende Dioden, ein Ersatz für Glühbirnen) sowie Autoscheinwerfer. Bei letzteren ist eine ganze Menge zu beachten: Sie müssen hell sein, aber nicht zu hell, und dürfen die Gegenfahrbahn im Prinzip nicht beleuchten, um Gegenverkehr nicht zu blenden. In dem Präsentationsraum war sogar eine ganze Wand voller Scheinwerfer, die alle funktionierten und uns dann vorgeführt wurden. Allein an der Form bzw. Anzahl der einzelnen Lichter konnte man sehen, für welche Automarke der Scheinwerfer verwendet wurde.