Jeder benutzt sie täglich: Mikrocontroller in technisch-elektronischen Geräten. Doch was ist eigentlich ein Mikrocontroller? Wie funktioniert er? Und v.a. wie programmiert man einen Mikrocontroller? Diesen Fragen gingen die Schüler des Mathematik-Physik-Informatik-Kurses der JgSt. 8 von Herrn Faßbender nach.

Im zdi-Schülerlabor Infophere der RWTH Aachen programmierten die Schüler im Modul Informatik Enlightened Mikrocontroller.

 

Mit selbst aufgebauten Lichtschranken - mit Infrarotdioden, wie man sie aus Fernbedienungen kennt und den zugehörigen Photodioden - wurden Geschwindigkeiten von Modellautos gemessen, dazu musste natürlich der Mikrocontroller mit den Lichtschranken verbunden und entsprechend programmiert werden.

Mit einem Thermowiderstand konnte die Temperatur durch den Mikrocontroller bestimmt werden und entsprechend der Temperatur eine Mehrfarb-LED in verschiedenen Farben leuchten: Das Farbthermometer.

Auch Sonnenblumen, die sich zum Licht hin drehen und Einparkhilfen mit Abstandssensoren, wie an den meisten neueren Autos, wurden gebaut und programmiert.

Der Parallelkurs von Herrn Wenzel befasste sich unterdessen mit einem anderen Gebiet der Informatik: Der Flussoptimierung. Damit können u.a. Rettungsdienste ihre Anfahrtszeiten optimieren.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Exkursion, die undebingt wiederholt werden sollte. Die Schüler wünschen sich unterdessen, die Mikrocontroller-Programmierung im Unterricht fortzusetzen und auszubauen. Dazu konnten bereits entsprechenden Elektroniksets mit den selben Arduino-Mikrocontrollern beschafft werden, so dass es demnächst ein entsprechendes Modul im Unterricht geben wird.

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