Mitte Februar haben die beiden Deutschleistungskurse des Städtischen Gymnasiums Rheinbach mit ihren Lehrern, Herrn Mertens und Frau Bischoff, eine Exkursion zum Goethe-Museum in Düsseldorf unternommen., denn im Unterricht steht gerade der erste Teil von Goethes Drama „Faust“ auf dem Programm.

Beide Kurse sind in einem Zeitrahmen von etwa anderthalb Stunden parallel durch die Ausstellung zu Goethes Werken, seiner Person und die für ihn bedeutsamsten Orte geführt worden. In vielen anschaulichen und größtenteils sehr wertvollen Gegenständen wurden Werk und Werdegang näher beleuchtet, die Fragen der Schüler beantwortet sowie deren Wissen im Bezug auf Goethes Biographie, aber auch auf den Hintergrund seiner Schriften, erweitert.

Jonas Kornmeier aus der Klasse 6c gewinnt den Vorlesewettbewerb des Städtischen Gymnasiums Rheinbach. Eine stimmungsvolle Bühnendekoration mit einem großen Sessel für die Vorleser, einer Stehlampe und Lichterketten sorgten für eine gemütliche Atmosphäre beim 57ten Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels in der Aula des SGR. Das Publikum lauschte den vorbereiteten Geschichten aufmerksam. Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Herrn de Boer las traditionell der Vorjahressieger Hannes Fahl vor. Er trug eine Episode aus dem ersten Band der „Tribute von Panem“ vor.

Im Vorfeld hatten alle sechsten Klassen intern zwei Vertreter gewählt, die nun ihr Können bewiesen. Zunächst wurden von den Sechstklässlern Ausschnitte aus selbstgewählten Büchern vorgetragen, unter den Werken waren z.B. „Momo“, „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, „Der starke Wanja“ und „Die Schule der magischen Tiere“. Dabei achtete die Jury auf einen guten Lesefluss, eine deutliche Aussprache, ein angemessenes Lesetempo sowie auf Interpretation und Ausdruckskraft.

autorenlesung-andreas-schlüterGanz still wird es in der Aula des Städtischen Gymnasiums Rheinbach, als der Drehbuchautor vieler „Tatort“-Krimis und Erfolgsautor vieler spannender Kinderbücher Andreas Schlüter das Mikrofon nimmt. Ca. 110 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen sind auf das neue Buch „Space Kids“ gespannt, aus dem der lässig gekleidete Schriftsteller ihnen heute vorlesen wird. Sie kennen ihn alle, denn im Unterricht der Jahrgangsstufe 5 wird am SGR im Deutschunterricht das Buch „Level 4 – Die Stadt der Kinder“ unter Berücksichtigung vieler moderner kooperativer Lernformen behandelt. Und so sieht man hier und da in den Sitzreihen das Buch aufblitzen, das der Autor nach der Lesung signieren wird. „Ich freue mich, den Autor von „Level 4“ kennen zu lernen“, strahlt Lara, „ich kenne auch noch viel mehr Bücher von ihm.“ Sie verstummt, denn Schlüter wird von Frau Bennau von der Öffentlichen Bücherei St. Martin vorgestellt, die ihn im Rahmen der Vortragsreihe „Käpt´n Book“  für das Städtische Gymnasium gewinnen konnte.

Paula RosenthalViele kennen sie von ihren beliebten Geschichten und Artikeln in der Schülerzeitung GrieSGRam. In den Sommerferien hat sich Paula Rosenthal ins Sauerland aufgemacht, um noch professioneller zu werden...

"Wie man einen runden Charakter entwirft, was eine gute Schriftstellerin und vor allem, was gute Geschichten ausmacht – das alles und noch viel mehr, habe ich während der Sommerferien in einem fünftägigen Workshop gelernt. Unter der Leitung von Autorin Brigitte Werner habe ich gemeinsam mit zwölf anderen schreibbegeisterten Mädchen in Meschede im Sauerland den ganzen Tag alte Werke überarbeitet, Gedichte und Kurzgeschichten geschrieben und über Literatur diskutiert. Zusammen haben wir oft gelacht und sehr viel Spaß gehabt, doch natürlich stand vor allem das Schreiben im Vordergrund.

Die rechtlich verbindlichen Grundsätze der Leistungsbewertung sind im Schulgesetz (§ 48 SchulG) sowie in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (§ 6 APO - SI) dargestellt. Demgemäß sind bei der Leistungsbeurteilung von Schülerinnen und Schülern erbrachte Leistungen in den Beurteilungsbereichen „Schriftliche Arbeiten“, „Sonstige Leistungen im Unterricht“ sowie die Ergebnisse zentraler Lernstandserhebungen angemessen zu berücksichtigen. Während die „Sonstigen Leistungen im Unterricht“ sowie die „Schriftlichen Arbeiten“ bei der Leistungsbewertung den gleichen Stellenwert besitzen, dürfen die Ergebnisse der Lernstandserhebungen lediglich ergänzend und in angemessener Form Berücksichtigung finden.