„Wie sehr belastet Plastik unser Leben?“ – Die Schülerinnen Franca, Luisa, Lucy und Annika (Klasse 9a) gingen dieser Frage im Biochemieunterricht von Frau Dr. Breitbach im Rahmen der Unterrichtsreihe „nachwachsende Rohstoffe“ nach, indem sie Verpackungen untersuchten. Dabei stellten sie in ortsansässigen Supermärkten entsetzt fest, dass nicht nur konventionell angebautes Obst und Gemüse, sondern auch Bio-Produkte in Plastik eingepackt zum Kauf angeboten werden.

Viele Obst- und Gemüsesorten kommen aus Afrika, Argentinien oder Neuseeland. Häufig sind sie bereits verdorben, wenn sie Deutschland erreichen und gelangen gar nicht erst in den Verkauf. „Regionale Produkte sind dagegen selten im Angebot zu finden“, erklärt Franca. Die Schülerinnen diagnostizierten, dass allein in diesem kleinen Bereich viele Umweltsünden begangen werden: Produkte aus regionalem Anbau werden seltener angeboten, die Verpackungen bestehen aus Plastik und nicht aus biologisch abbaubarem Kunststoff u.a.m.

Ihre siebenseitige Dokumentation reichten die von ihrem Thema begeisterten Schülerinnen des SGR beim Bundesumweltwettbewerb ein. Freudig überrascht waren sie, als sie den Anerkennungspreis in Form von Urkunden und Gutscheinen im Wert von 160 Euro bekamen. Das SGR sagt: „Herzlichen Glückwunsch!“

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