zoobesuch-bioexkursion

Am 9. Dezember 2014 brachen die beiden Biologie-leistungskurse der Stufe 12 von Frau Greger und Herrn Sankat zu einer interessanten Exkursion zum Thema Evolution in den Kölner Zoo auf. Nachdem sich alle wie besprochen und pünktlich vor dem Haupteingang eingefunden hatten, besuchte man gemeinsam die Zooschule, wo schon alle von Herrn Klaus erwartet wurden. Als Herr Klaus sich als unser Ansprechpartner und Lehrer für diesen Tag vorgestellt hat, gab es eine kurze Auffrischung zur Definition von Evolution. Danach folgte ein gemeinsamer Rundgang durch den Zoo. Hierbei wurden alle Gehege mit den zu beobachtenden Affenarten abgegangen.

Nachdem jedem bewusst war, wo welche Affen zu finden waren, war auch schon Eigeninitiative gefordert. Es wurden 3er und 4er Gruppen gebildet und man startete mit dem eigentlichen Teil der Exkursion. Je zwei Gruppen sollten abwechselnd zwei verschiedene Affenarten hinsichtlich der Sinnesorgane, des Kopfes und des Arm- und Beinverhältnisses beobachten und dies in einem Gruppenprotokoll festhalten. Nach dieser ersten Erarbeitungsphase folgte eine Zwischenbesprechung, in welcher die Daten der verschiedenen Gruppen zusammengetragen wurden und so gemeinsam die ersten Evolutionstendenzen erschlossen werden konnten.
Im nächsten Schritt ging es erneut darum zu beobachten. Allerdings musste sich nun jede Gruppe zwei andere Affenarten hinsichtlich der Fortbewegung und der Feinmotorik der Hände anschauen. Nach dieser zweiten Erarbeitungsphase folgte dann die Abschlussbesprechung, in der die Daten der Gruppen erneut zusammengetragen und Evolutionstendenzen daraus erschlossen wurden. Als die gesamten Informationen für alle schlüssig zusammengetragen waren, versuchte man nun aus den Evolutionstendenzen einen Modellstammbaum zu erstellen. Diese Aufgabe war zwar etwas knifflig, für die Leistungskurse jedoch kein Problem.

Zum Abschluss wurde ein äußerst positives Feedback gegeben. Die meisten Schüler merkten an, dass diese Exkursion mal eine tolle Abwechslung zum theoretischen Schulalltag sei. Durch das selbstständige Arbeiten und Beobachten habe man noch einmal alles aus einer anderen Perspektive wahrnehmen können und das erworbene Wissen sei noch besser im Kopf geblieben.

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