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Partnerschule: Lycée Mariette in Boulogne sur Mer (2000 SchülerInnen)
Ansprechpartnerin an unserer Schule: Frau Przygode und Frau Pannen
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Reisetagebuch
Journal de voyage de Rheinbach à Boulogne sur Mèr
22. März bis 29 März 2012
Donnerstag, 22.3.12
Hinfahrt : Um 9 :30 Uhr trafen wir uns alle am Städt. Gymnasium und luden unsere Koffer und Taschen in unseren Bus ein Es folgte die Verabschiedung von unseren Eltern und daheimgebliebenen Klassenkameraden. Dann ging es auch schon los in Richtung Boulogne sur Mèr………
Die Fahrt verlief zuerst reibungslos und entspannt. Doch wie es das Schicksal wollte, blieb uns ein 4-stündiger „bouchon“ (Stau) nicht erspart. Wir saßen im 30 ° warmen Bus, alle mussten aufs Klo, doch alle ekelten sich vor dem „petit“ Busklo!
Als wir dann endlich an der heiß ersehnten Raststätte ankamen, hatten wir bereits 17:05 Uhr. Um 18:00 Uhr ging es dann weiter. Der Busfahrer tuckerte endlos auf einer Umleitung bis wir endlich wieder die Autobahn erreichten. Die Anspannung wuchs mehr und mehr je näher wir dem Lycée
kamen. Dort endlich angekommen, begrüßten wir alle mit „des bises à droit et gauche“ und fuhren dann mit unseren jeweiligen Corres nach Hause. Endlich angekommen!
Freitag, 23.3.12
Heute klingelte der Wecker früh, denn es stand der Besuch und Unterricht im „Lycée Mariette“ auf dem Programm. Wir wurden durch die riesige Schule (2000 Schüler) geführt und trafen uns anschließend zu einem „petit déjeuner“ mit der ganzen Gruppe. Die Franzosen frühstücken süß:
„Pain au chocolat, brioche und natürlich croissant“. Auch nicht schlecht.
Um 10:00 Uhr fing der Unterricht an; wir wurden auf verschiedene Klassen/Kurse verteilt. Wen wird es wundern, dass wir nur wenig verstanden haben, und wir waren wirklich heilfroh, das Mittagessen in der großen Mensa einnehmen zu können. Nach dem Mittagessen machten wir eine Ralley durch „vieille ville“ (Altstadt) von Boulogne und lösten „fleißig“ unsere Aufgaben. Das war ganz schön anstrengend sodass wir sehr schnell einen Riesendurst bekamen. Den gelöscht, schon ging es weiter im Sightseeing-Programm: „Maison de la Beurière“, was kein Butterhaus ist, sondern ein altes Fischerhaus. Die Führung war sehr interessant und aufschlussreich, mein Gott - wie die Menschen früher so gelebt haben!!
Doch dann endlich gab es Freizeit, ein sonniger und warmer Tag ging langsam zu Ende.
Samstag, 24.3.12
Am Eingang der Bonbonfabrik „Becasue“ trafen wir uns um 8:00 Uhr! Von dem Abend davor waren viele sehr müde, denn bei Manon hatte es eine Party gegeben, auf französisch „une boum“. Doch die Führung und die Herstellung von Bonbons war schon sehr interessant. Der Mann, der uns die Maschinen und den Herstellungsprozess erklärte, war sehr lustig, weil er einen Scherz nach dem anderen machte. Nach der Besichtigung kauften fast alle Bonbons oder Schokolade, und danach hatten wir frei. Fast alle sind in die Stadt oder ins Einkaufszentrum gegangen. Das Wochenende stand vor der Tür und viele Gastfamilien machten am Sonntag interessante Ausflüge mit uns. Einige fuhren sogar nach England oder besuchten Museen, andere wiederum nutzten den Sonntag, um sich so richtig auszuruhen.
Montag, 26.3.12
Wir besuchten heute wieder das Lycée Mariette und hatten von 8:00 bis 14:00 Uhr Unterricht. Um 14:00 Uhr gab es dann Lernspiele für dtsch. und franz. Corres (Tabu, Wer ist Wer, Quiz de musique). Wir hatten sehr viel Spaß! Ein großes Lob an die Lehrer, die diese Spiele sowie das gesamte Programm super organisiert haben.
Danach lagen wir ein wenig in der warmen Sonne, ruhten uns au, um uns danach den nächsten Programmpunkt zu widmen: Sport – Badminton und Fußball! Aber dann, 18:00 Uhr – Freizeit!
Dienstag, 27. 3.12
Ein Tagesausflug nach Lille stand für heute auf dem Programm! Wir fuhren mit einem Reisebus dorthin und hatten eine Führung mit einem sehr netten französischen „Guide“. Er führte uns durch die schöne Stadt, erzählte und erzählte und ein charmanter frz. Lehrerkollege, Christoph, alles Wichtige zur Geschichte und Gebäuden. Wir hatten wunderbares Wetter, strahlend blauer Himmel,
sommerliche Temperaturen. Schließlich, fast 3 Stunden lang, hatten wir Zeit zum „Shoppen oder Chillen“. Wir kauften auch Geschenke für die Familie und Freunde zuhause, und genossen das schöne Wetter bei einem Eis oder Plausch. Um 16:00 Uhr fuhren wir zurück nach Boulogne. Wir
waren müde, aber zufrieden und auch glücklich über diesen gelungenen Tag.
Mittwoch, 28.3.12
Heute ging es zur Kanufahrt auf der Liane. Dort erwartete uns das Abenteuer pur. Transfer mit einem Bus zum Fluss, Aufladen und Abladen der Boote in einer Schlucht, lustige und abenteuerliche Fahrt im Kanu. Natürlich wurden alle ziemlich nass und hatten das Gefühl, dass wir echt viel geleistet hatten. Viele mussten die Klamotten wechseln, so nass waren sie geworden. Zum Glück war der Nachmittag frei. Mittwochnachmittags ist in Frankreich schulfrei, also kein Langtag.
Abends fand dann in der Cafeteria des Lycée Mariette unsere Abschiedsfete statt. Es war ein schöner, lustiger Abend, mit gutem Essen, Musik und Tanz. Danach konnten wir uns nur schwer verabschieden. Dank der Lehrer durften wir noch ein Stündchen im Hof der Schule „herumgammeln“. Merci!
Donnerstag, 29.3.12
Der Abschied fiel uns allen schwer. Der Austausch war schön, es wurden noch Pläne für Treffen in den Sommerferien gemacht, vielleicht ein Betriebspraktikum in Boulogne? Mal sehen! Auch der Direktor kam noch mal zum Bus und mit lautem Hupen und Winken und in fröhlicher Stimmung ging es los, ab in Richtung Rheinbach, wo wir pünktlich ankamen und von unseren Eltern in Empfang genommen wurden.
Wir wollen ein kleines Buch mit Fotos Kommentaren und Eindrücken zusammenstellen und dann unseren Freunden nach Boulogne schicken. Also bientôt.
Jahrgangsstufe 9
Klassen a bis e!
P.S.: Nochmals Danke an die Lehrer, die uns während des Austauschs betreut haben:
Mme Coisy, Mme Kathrin, Frau Przygode, Herr Gerdemann.
Vom 10.5.-18.5.2010 fand der 2. Teil des diesjährigen Frankreichaustausches statt. Schülerinnen und Schüler aus Boulogne-sur-Mer besuchten das SGR. Vom 17.03. bis 25.03 2010 fand der 1. Teil des Austausches zum Lycée Mariette statt. 24 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9 a, b, c und 10 b und c nahmen daran teil. Begleitet wurden sie von Doris Przygode (OSTR‘) und Anika Krieb (Studienrefrendarin)).
Damit Ihr Euch alle einen Eindruck verschaffen könnt, wie ein solcher Austausch abläuft und in der Hoffnung, dass auch nächstes Jahr wieder etliche Schüler daran teilnehmen werden, hier einige Auszüge aus dem Schülertagereisebuch [43 KB]
, sozusagen „unplugged“.
Bon voyage
La Voix du Nord
Jeudi 15 février 2007
VIE SCOLAIRE
Échange franco-allemand au lycée Mariette
Une sympathique réception à la cafétéria du lycée Mariette décorée pour la circonstance a clos le séjour de lycéens allemands. Ils avaient passé une semaine avec leurs homologues français. Vingt-quatre lycéens, âgés de quinze à seize ans, issus du Stadtisches Gymnasium de Rheinbach, le lycée municipal, ont rendu visite à leurs correspondants du lycée Mariette. L'échange, homologué par l'académie a été lancé auparavant au lycée Branly par Caroline Gros. Les adolescents ont été hébergés dans les familles afin de découvrir la vie sociale française. Entre les cours en commun, le groupe emmené par Doris Przygode et Elyane Geerdts a visité plusieurs centres d'intérêt de la région: Lille, le musée de Roubaix, le port de Boulogne-sur-Mer et Nausicaà, centre national de la mer. Les jeunes gens ont été ravis de leur séjour et s'apprêtent à rendre la pareille à leurs amis français en mai. Ces derniers, qui seront dirigés par Carole Armand et Fabienne Faivre, sont impatients de se plonger dans la culture allemande.
Ein Erfahrungsbericht von Sina Kastrau (Klasse 9b)
Der erste Abend
Wir waren schon alle sehr aufgeregt und gespannt, wie sich der 2. Teil des Austausch-Projektes entwickeln würde.
Zwar konnten wir die Ankunft der Franzosen, die uns zum Teil schon in Frankreich sehr ans Herz gewachsen waren, kaum erwarten,
es kamen jedoch auch Unsicherheit und Zweifel auf.
Würde der Austausch so angenehm und gut weitergehen ?
Würden wir uns immer noch alle so gut verstehen ?
Wie wird es in den Familien und alleine laufen ?
Schon vorher hatten wir Deutschen beschlossen, uns gemeinsam zu treffen um den Anfang für alle zu erleichtern.
Also saßen wir erst gemeinsam in der Eisdiele (in der wir in dieser Woche zu gern gesehenen Stammgästen wurden),
und dann luden wir unsere „corres“ noch in einen Pub ein.
Die Stimmung wurde immer besser und vertrauter,
langsam kam wieder das langersehnte „Frankreich-Feeling“ auf.
Die „Entfremdung“ war wirklich unsere größte Sorge,
denn immerhin lagen 3 Monate zwischen jenem und dem ersten Treffen. Zu unser aller Glück war das erste bzw. das zweite Eis schnell gebrochen und alle Bedenken umsonst.
KÖLN und „Rhein in Flammen“
Am nächsten Tag wartete ein straffes, von uns selbst organisiertes Programm auf uns.
Nach einem gemütlichen Morgen mit (extragroßem) Frühstück traf sich fast die komplette Mannschaft am Rheinbacher Bahnhof, um gemeinsam nach Köln aufzubrechen.
Dort angekommen präsentierten wir den Austauschschüler dann den Dom (den wir als einen Höhepunkt eingeplant hatten),
durch den sie allerdings relativ unbegeistert hindurchtrotteten J
Es schien wohl alle eher in die Innenstadt zu locken.
Da bot sich das gleiche Phänomen, das wir schon in Frankreich beobachtet hatten:
20 Leute bleiben in einem Pulk...ziehen in die Läden...stehen dort...
kaufen nichts...warten...diskutieren...und gehen wieder !
Nun ja, man kann sagen, dass sie uns eigentlich sehr selten von der Seite wichen. Wir schleppten sie in typische Touristenläden und wollten ihnen ein gutes Programm bieten. Schließlich entschieden wir uns aber für eine kleine „récrération“ in einem Straßencafé, denn „Rhein in Flammen“ (das absolute Highlight) stand uns noch bevor.
Dazu muss man sagen, dass es unheimlich stressig und anstrengend war, aber trotzdem wirklich sehr schön.
Wir waren froh, dass wir alle heil in die Rheinaue gebracht hatten und gingen zu Beginn gemeinsam über die große Kirmes.
Später dann haben wir uns einfach auf einen Hang gesetzt und das große Feuerwerk bewundert. Toll war natürlich, dass das Motto in diesem Jahr „Frankreich“ war und die passende Musik dazu gespielt wurde. Bei Edith Piaf grölten unsere Austauschschüler dann lauthals mit....
Ich glaube, dass hat wirklich alle beeindruckt und der Abschluss dieses Tages war perfekt.
Die Woche
Natürlich gab es noch die ganze Woche Programm !
Am Montag Schule, na ja, ob die „corres“ das so mochten...
Nachmittags der obligatorische Besuch im Rathaus mit vielen warmen Worten
zur „amitié franco-allemande“ und dem Gruppenbild für die Zeitung.
Dienstag dann ab nach Bonn. Museum war angesagt – Haus der Geschichte,
danach Arithmeum (Tipp von Herrn Rott), und dann noch Shopping.
Am nächsten Tag hatte uns die Schule wieder, doch nicht immer waren die
Lehrer von den vielen Franzosen im Unterricht begeistert.
Man soll es nicht glauben, auch die essen, trinken oder kauen Kaugummi
im Unterricht !
Am Mittwochabend gab es dann Disko im Teekeller, bei der viel getanzt
wurde. Hierzu ließe sich viel erzählen. JJJ
Im strömenden Regen ließ es sich (bei einigen) jedoch recht gut draußen aushalten...
Am letzten Tag machten wir einen großen Ausflug mit dem Schiff nach Königswinter.
Zum Glück kam die Sonne hervor !
Mit der Zahnradbahn den Drachenfels hoch, staunte man über die schöne Landschaft und dann Hand in Hand wieder abwärts – echt romantisch.
Die französische Seite lud uns am Abend zum Essen ins Restaurant und noch in die Eisdiele ein. Das war ein schöner Ausklang !
Am nächsten Morgen, dann ein tränenreicher, melancholischer Abschied.
Ob man sich wiedersieht ???
Es hat allen gut gefallen, auch den 4 Lehrerinnen, die sich als Frauenteam bestens verstanden und mit uns weitermachen wollen J
Vive, elamitié franco-allemande !!!
SGR – Rheinbach / Lycee Mariette, Boulogne-sur-Mer
(Nord-Pas-de Calais)
Der diesjährige Austausch mit 22 Schülern der Klassen 9 a, c und d fand unter Leitung von Frau Przygode und Frau Hoffmann vom 23.4. bis 30.4.08 statt. Es war der Gegenbesuch des Besuchs der französischen Schüler in Rheinbach vor Weihnachten 2007.
Der Austausch war ein großer Erfolg, sowohl auf sprachlicher als auch kultureller Ebene. Das Thema des Besuches in Boulogne war die Auseinandersetzung mit dem Thema „Meer“. Auf vielfältige und liebenswerte Weise wurden unsere Schüler mit dem Thema vertraut gemacht.
Der Besuch einer Fischfabrik war der Höhepunkt des Besuches. Der Vater einer französischen Schülerin hatte uns diesen Besuch ermöglicht. Die Besichtigung war ein Vergleichspunkt zu unserem Besuch des Schokoladenmuseums der Familie Stollwerk in Köln. Das SGR Rheinbach und das Lycee Mariette ergänzen sich somit im Sinne einer Deutsch-Französischen Freund- und Partnerschaft.
Der Artikel einer deutschen Schülerin der Klasse 9 b und einige Fotos geben einen Einblick in die 7 tägige Reise nach Boulogne-sur-Mer. Vielleicht macht er Schülern der jetzigen Jahrgangsstufe 8 Lust auf den nächsten Austausch im Dezember 2008/April 2009...
Hier finden Sie einen Artikel einer Schülerin über den Austausch! [23 KB]
Kurz vor den Weihnachtsferien hatte das SGR Besuch von Schülerinnen und Schülern des Lycée Mariette in Boulogne-sur-Mer. Eine Auswahl von SchülerInnen der Klasse 9 und ihre corres erlebten eine aufregende Woche zusammen. Hier finden Sie einen Wochenbericht! [16 KB]